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Die Priestergemeinschaft Jesus Caritas ist aus einer Gruppe von Diözesanpriestern entstanden, deren Bestrebungen in die Richtung der Intuitionen von Charles de Foucauld gingen. Mehrere Gemeinschaften waren schon aus diesem Geist entstanden, insbesondere die "Kleinen Brüder Jeus". Der "Ordensaspekt" dieser Gemeinschaften passte jedoch diesen Priestern nicht, da sie vor allem "Diozesanpriester" bleiben wollten.
So ist 1951 die "unio sacerdotalis" entstanden, die 1976 den Namen in "Priestergemeinschaft Jesus-Caritas" geändert hat. Die Intuitionen von Charles de Foucauld haben sich einfach und fruchtbar für unser Zeitalter erwiesen und sie bleiben immer noch aktuell..So erweckt die Gemeinschaft bei den Priestern auf der ganzen Welt weiterhin Interesse. Zur Zeit zählt sie 3500-3600 Mitglieder in 29 Ländern. Seit der Karwoche 1997 bilden die Brüderschaften Österreich mit etwa 60 Priestern eine eigene Region.
1-Charakteristische Aspekte des Charismas von Charles de Foucauld
- In erster Linie, die Liebe zur Person Jesus, im Evangelium vernommen, in der Eucharistie angebetet ;
- die universale Gemeinschaft mit den Laien, mit jedem Mensch
- der Wille, den Bedüftigsten naha zu sein ;
- die Sorge um die Entferntesten, die Ungläubigen, indem "das Evangelium durch das ganze Leben verkündigt wird" ;
- die Wahl der "armen Mittel" in einer Welt, in der nur Zweckmässigkeit zählt ;- der Wille, der Kirche als Diözesanpriester anzugehören, im Vertrauen vom Bischof abhängig zu sein.
2-Die "Mittel", die sich die Gemeinschaft gibt
- Vor allem das monatliche Treffen in kleinen beständigen Gruppen von 5-6 Priestern, um sich unter Brüdern zu treffen, füreinander zu sorgen, sich frei zu äussern und sich brüderlich auszusprechen, um das Bete zu lernen, um das in der Eucharistie zu feien, was das Leben der Menschen von heute ausmacht.
- die tägliche private Gebetzeit,
- der Wüstetag einmal im Monat,
- die jährliche Einkehrzeit,
- der "Nazaretmonat" einmal, mindestens, im Laufe des Lebens.
3- Eine regionale, überregionale und internationale Struktur regelt das Leben der Gemeinschaft, wobei die legitimen Unterschiede berücksichtig werden. Die Verantwortlichen, auf jeder Ebene, werden von ihren Brüdern für eine Zeit von 6 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist nicht möglich. Der Bischof muss der Wahl zustimmen. Keine jedoch verlässt seine diözesanen Funktionen, um diese Verantwortung zu übernehmen. Interkontinentale Versammlungen finden jedes sechste Jahr statt. Die Gemeinschaft aktualisiert bei diesem Treffen ihr Leben in Treue zur Intuition von Charles de Foucauld und sie wählt ihre internationalen Verantwortlichen.
4- In Deutschland und Österreich erscheint dreimal im Jahr ein gemeinsamer Rundbrief der Priestergemeinschaft, in dem interne Themen behandelt und Informationen mitgeteilt werden. Darüber hinaus gibt es die Zeitschrift "Mitten in der Welt", die jeweils ein Thema aufgreift, das allen Gemeinschaften der geistliche Familie in Deutschland und Österreich wichtig ist. Diese Hefte wenden sich bewusst auch an Interessenten, die nicht einer der Gemeinschaften angehören. Die Hefte rerscheinen 4mal im Jahr.
in Deutschland :
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in Österreich :
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Bernd Langer
St. Heinrich-Str. 5
D-37081 GÖTTINGEN
Tel. 0551/91161
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Dr. Gottfried Laireiter
Gaisbergstr. 7
Borromäum
A-5020 SALZBURG
Tel. 0662/641966-100
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