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Die Fraternität Jesus Caritas wurde 1952 gegründet und 1996 als Säkularonstitut anerkannt. Anfang der 50er Jahre suchte in Frankreich Marguerite Poncet zusammen mit einigen Frauen und René Voillaume wie sie die Botschaft Charles de Foucaulds unter den Bedingungen eines "normalen" Berufslebens und ohne Trennung vom bisherigen Lebensbereich weitergebezn könten. Als "Laien" wollten sie sich "mitten in der Welt" engagieren und sich zugleich in "Armut, Gehorsam und Ehelosogkeit um des Himmelreiches willen" ganz Gott weihen. So entstand 1952 die Fraternität Jesus Caritas. Sie ist weltweit mit etwa 200 Mitglieder in 22 Ländern vertreten. In Deutschland gehören fünf Frauen zur Fratenität.
Wie ist ein solches Leben möglich ? Da der schützende Rahmen eines gemeinsamen Lebens fehlt, ist eine starke Verwurzelung im Gebet unumgänglich. Die Mitglieder der Fraternität versuchen, täglich eine Stunde Anbetung zu halten. Immer mehr wird dieses Gebet zum stell vertretenden Lob Gottes für andere und zur Fürbitte für die grossen Anliegen von Welt und Kirche. Duch das Beten des Stundengebetes am Morgen oder Abend verbinden sie ihr Beten mit dem der Kirche.
Das Gebet wird genährt und ausgerichtet durch die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und im Evangelium, dem Wort Gottes.
Das zweite tragende Elemente ist die Gemeinschaft miteinander, auch wenn die einzelnen nicht zusammen wohnen. Sie treffen sich monatlich an einem Wochenende in kleinen Gruppen. Sie feiern Eucharistie, halten Anbetung und Schriftgespräch und suche in der Revision de vie (Lebensbetrachtung) nach Gottes Führung im Leben einer jeden.
Die monatlichen Treffen, die jährlichen Exerzitien und internationale Begegnunen sind die wichtigsten Zeiten im Leben der Fraternität. Darüber hinaus werden viele anderen Formen des Gemeinschaftslebens gesucht und gefunden (z. B. gemeinsame Ferien)
Fraternität Jesus Caritas (Säkularinstitut)
Cornelia Reisch
D-79117 Freiburg
Cornelia.reisch@arcor.de |
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